Fränkische Kantorei - Nächster Auftritt

Freitag, 14. Juli, 19.30 Uhr, St. Andreas Weißenburg

"Jauchzet Gott, alle Lande"

mit Werken von Schütz, Schein, Kuhnau, Hauptmann, Schreck

Leitung: Ingeborg Schilffarth

Fränkische Kantorei

A cappella mit Begeisterung

Die Fränkische Kantorei - das sind 25 engagierte Sängerinnen und Sänger aus Fürth, Nürnberg und Erlagen. Der Chor studiert unter der Leitung von Ingeborg Schilffarth anspruchsvolle Chorliteratur ein. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Werke der Alten Musik und der Moderne. Besonders achtstimmige Literatur fordert von allen den vollen Einsatz mit Stimme und Konzentration, denn die verschiedenen Stile sollen stilistisch klar und klanglich unterscheidbar musiziert werden. Belohnt werden Ausdauer und Genauigkeit mit einem überzeugend schlanken und transparenten Klang. Selbst nach einem langen Probentag sind deshalb alle überzeugt: "Singen macht glücklich!" Neueinsteiger sind nach Rücksprache mit KMD Ingeborg Schilffarth (Tel. 0911 7467824) herzlich willkommen.

Aktuelles Programm

Die Leipziger Thomaskirche war über viele Jahrhunderte prägend für die evangelische Kirchenmusik - nicht nur in der Ära Johann Sebastian Bachs. Viele seiner Vorgänger und Nachfolger haben als Leiter des Thomanerchores auch eigene Kompositionen aufgeführt. Diesen Werke ist das aktuelle Programm der Fränkischen Kantorei gewidmet. Es umfasst Werke von Sethus Calvisius (1556-1615), Johann Hermann Schein (1586-1630), Johann Kuhnau (1680-1722),  Johann Sebastian Bach (1685-1750), Moritz Hauptmann (1792-1888), Gustav Schreck (1849-1918) und Kurt Thomas (1904-1973).

Zu hören ist das Programm am 10. März in St. Paul in Fürth, am 15. April in der Kirche Maria Königin in Hemhofen, am 4. Mai in der Regensburger Neupfarrkirche und am 14. Juli in St. Andreas in Weißenburg.

Konzertkritik

Konzert mit dem Ensemble 1684 aus Leipzig

"(...) Eben das ist die Kunst von Schein, Schütz und Rosenmüller (...): die Texte liefern nicht den Vorwand für schöne Melodien und kunstvolle Ausgestaltungen, sie verlangen nach musikalischer Interpretation. Der Komponist stellt sich in den Dienst des Wortes. Das setzt natürlich eine hohe Textverständlichkeit der Interpreten des "Ensemble 1684" voraus, die, unterstützt von der Fränkischen Kantorei, keine Mühe haben, sich über ein überschaubares orchester aus Violinen, Bratschen, Posaunen und angenehm weichen Zinken, sowie Orgel, Laute und Violon zu behaupten. (...) Gregor Meyer und Ingeborg Schilffarth am Dirigentenpult hatten denn auch keine Mühe, diese musikalischen Textinterpretationen höchst transparent und bei aller Zurückhaltung herzergreifend zu einem außerordentlichen Klangerlebnis zu gestalten." (Reinhard Kalb, FN 27.11.2017) - Foto: Harald Nagy