Fränkische Kantorei - Nächster Auftritt

Samstag, 8.4.2017, 18 Uhr St. Paul

Musik zur Passion III

Melchior Franck: Das trostreiche 53. Kapitel aus dem Propheten Jesaja
Mitglieder der Fränkischen Kantorei und Studierende der Kirchenmusikhochschule Bayereuth, Leitung: Ingeborg Schilffarth

Freitag, 14.4.2017, 10 Uhr, St. Paul

Gottesdienst zum Karfreitag

Werke von M. Franck, J. Kuhnau und H. Schütz
Ltg.: Ingeborg Schilffarth

 

 

Fränkische Kantorei

A cappella mit Begeisterung

Die Fränkische Kantorei - das sind 25 engagierte Sängerinnen und Sänger aus Fürth, Nürnberg und Erlagen. Der Chor studiert unter der Leitung von Ingeborg Schilffarth anspruchsvolle Chorliteratur ein. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Werke der Alten Musik und der Moderne. Besonders achtstimmige Literatur fordert von allen den vollen Einsatz mit Stimme und Konzentration, denn die verschiedenen Stile sollen stilistisch klar und klanglich unterscheidbar musiziert werden. Belohnt werden Ausdauer und Genauigkeit mit einem überzeugend schlanken und transparenten Klang. Selbst nach einem langen Probentag sind deshalb alle überzeugt: "Singen macht glücklich!" Neueinsteiger sind nach Rücksprache mit KMD Ingeborg Schilffarth (Tel. 0911 7467824) herzlich willkommen.

Aktuelle Konzertkritik

Mit der Mezzosopranistin Solgerd Isalv und Mitgliedern der Nürnberger Symphoniker gelang der Fränkischen Kantorei am 19.11. 2017 unter der Leitung von Ingeborg Schilffarth ein ganz besonderes Konzert. Auf dem Programm standen die "Alt-Rhapsodie" von Brahms und sein "Schicksalslied", dazu die "Kindertotenlieder" von Mahler sowie der 3. Satz der 1. Symphonie von Leonard Bernstein und seine "Chichester Psalms".

In seiner Kritik für die Fürther Nachrichten bescheinigte Günter Greb dem Chor "höchstes Niveau" und schrieb u.a.: "(...) Kirchenmusikerin Ingeborg Schilffarth präsentierte mit ihrer Fränkischen Kantorei eilnen Chor der in den höchst verschiedenen Genres gleichermaßen überzeugte. Im romantischen "Schicksalslied" von Johannes Brahms auf Verse von Friedrich Höderlin überzeugen exzellente Homogenität und Wohlklang. Jedes Crescendo und Decrescendo erfolgt wie aus einem Guss, von Schilffarth mit forschem Dirigat inspiriert, schöne Spannungsbögen, prächtige Männerstimmen. Völlig andere Herausforderungen warten in Leonard Bernsteins "Chichester Psalms". Jazzige Rhythmen, ständige Taktwechsel, hebräische Originalsprache: Chor und Orchester bleiben beim Meistern auch dieser Schwierigkeitsgrade eine Einheit. (...) Überragend die Impulsivität mit der Ingeborg Schilffarth Solistin, Chor und Orchester zu einer Einheit formt. Begeisterter Beifall für ein Kirchenkonzert, das nicht nur in Fürth Maßstäbe setzte." (Fürther Nachrichten 22.11.2016)

Foto: Konzert in St. Michael (Foto: Harald Nagy)