Kantor Markus Simon

Markus Simon stammt aus einem musikalischen Elternhaus und bekam bereits früh ersten Klavier- und Orgelunterricht. Im Rahmen seines Lehramtsstudiums mit Hauptfach Musik (Hauptinstrument: Orgel) erhielt er auch ersten Gesangsunterricht, den er später privat und in Meisterkursen an der Internationalen Bach-Akademie Stuttgart bei John Shirley-Quirk, Wolfgang Schöne und Rudolf Piernay erweiterte.

Seit seinem Abitur 1978 spielt Markus Simon die Orgel in der Evangelischen Stadtkirche Langenzenn. Als Lehrer und Kantor pflegt er die Verbindung Schule und Kirche in seiner Gemeinde.

Seit 1988 leitet Markus Simon die Langenzenner Kantorei und seit 1993 auch das Vokalensemble Langenzenn. Zahlreiche große und bedeutende Chorwerke wurden in dieser Zeit erarbeitet und erfolgreich auf hohem Niveau aufgeführt.

Als gefragter Bassbariton interpretiert Simon die gängigen Oratorienpartien aus Barock, Klassik und Romantik ebenso wie klassische und moderne Lieder und Opernrollen. Die Vielseitigkeit und Wandelbarkeit seiner Stimme reicht bis hin zu Jazz und Gospel. Im Bereich der zeitgenössischer Musik hat Markus Simon mehrere Uraufführungen gestaltet:
Holmer Becker: Vier Lieder (1998, Texte: Rainer Maria Rilke)
Dorothea Hofmann: Debora. Oratorium (2013, Libretto: Michael Herrschel)
Hans Kraus-Hübner: Legende von der Heiligen Walburga. Oratorium (2002, Libretto: Reinhard Knodt)
• Hans Kraus-Hübner: Liebesfluch. Oper (2011, Libretto: Michaela Moritz)
Hans Georg Leinberger: The Diary of Pontius Pilate (1998)
• Hans Georg Leinberger: A Requiem (of modern time) (2003)
• Hans Georg Leinberger: Miracles (2005)
Christian Ridil: Martial-Epigramme (2005)
Monika Roscher: Dies irae (2017)
Uwe Strübing: Les esprits follets. Concerto grosso (2011, Libretto: Michael Herrschel)

In Fivizzano (Italien) erhielt Markus Simon für die Interpretation von Liedern aus Franz Schuberts „Winterreise“ einen 1. Preis in der Kategorie „Canto lirico“.

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